Allgemeines, Wesen und Zweck der Verbindung (Auszug aus der GO)
§1 Donaumark ist eine farbentragende Verbindung katholischer Studenten (Schüler höherer Schulen oder Lehranstalten, welche diesen gleichgestellt sind) mit dem Sitz in Wien - Leopoldstadt.
§2 Ihr voller Name lautet: Katholische österreichische Studentenverbindung Donaumark.
§3 Ihr Wahlspruch lautet: In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
§4 Die Farben der Verbindung sind blau-gold-rot.
§5 Der Zirkel hat folgendes Aussehen:
§6 Donaumark führt folgendes Wappen:
Das Wappen stellt das Sinnbild der vier Prinzipien dar: Das katholische Christentum durch das gekrönte Kreuz; die Liebe zum österreichischen Volk und zum Vaterland Österreich durch die mit einem Lorbeerzweig gezierten Farben rot-weiß-rot; die Wissenschaft durch eine lodernde Fackel, die die Buchstaben Alpha und Omega am Griff trägt; die Lebensfreundschaft durch Farben und Zirkel Donaumarks.
Die vier Felder des Wappens werden durch ein großes Kreuz geteilt, durch Weintrauben und stilisierte Blätter umrankt und oben durch die Schleife mit dem Wahlspruch "In necessariis unitas - in dubiis libertas - in omnibus caritas" verziert. Das Wappenschild hat die Form eines Dreiecks, das auf die Form des MKV-Abzeichens hinweist.
§7 Die Mitglieder der Verbindung tragen als Abzeichen eine weiße Samtmütze mit goldenem Durchbruch und goldener Biese. An der Perkussion befinden sich die Farben blau-gold-rot. Das Format der Mütze ist das normale; sie wird weich (ohne Draht) getragen.
Alte Herren dürfen eine Biertonne, die oben auf weißem Samt den Zirkel und an der Seite die Farben blau-gold-rot hat, tragen. Das Straßencerevis mit Doctorwinkel ist nur den Doctores cerevisiae zu tragen gestattet.
Das Burschenband ist blau-gold-rot auf weißem Grund. Das Fuchsenband ist blau-gold-blau auf weißem Grund. (Soweit alte Herren ein vierfarbiges Band [blau-gold-rot-schwarz] verliehen erhalten haben, dürfen sie dasselbe weiterhin tragen!) Das Besticken von Bändern ist gestattet.
Bei festlichen Anlässen tragen die Chargierten Vollwichs mit weißem Samt- oder Tuchflaus mit blau-gold-roter Verschnürung, blau-gold-roter Schärpe, Paradecerevis (Barett) und Paradeschläger mit blau-gold-rotem Korb.
§8 Die Verbindung bezweckt die Wahrung und Hebung der katholischen Überzeugung sowie des vaterländischen und volksverbundenen Geistes ihrer Mitglieder, Heranbildung echt sittlicher Charaktere, Pflege wahrer Lebensfreundschaft, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Bildung, studentischen Frohsinns und studentischer sozialer Arbeit.
§9 Die Grundsätze (Prinzipien) der Verbindung sind: Glaubenstreue - Vaterlandsliebe - Wissenschaft - Lebensfreundschaft. Ihre gewissenhafte Beobachtung ist höchste Pflicht aller Mitglieder. Grobe Verstöße gegen die Grundsätze ziehen den Ausschluß nach sich.
§10 Das Prinzip der Glaubenstreue verpflichtet alle Mitglieder, ihre religiösen Pflichten als Katholiken getreu zu erfüllen, sich offen als solche zu bekennen, ein sittlich reines Leben zu führen und Duell und Mensur ausnahmslos abzulehnen.
§11 Als österreichische Verbindung fordert Donaumark von ihren Mitgliedern vaterländische Gesinnung. Parteipolitische Bestrebungen liegen der Verbindung als solcher fern.
§12 Die Verbindung pflegt die Wissenschaft durch Anhalten ihrer Mitglieder zur Erfüllung ihrer Studienpflichten und durch Veranstaltungen zur Vervollkommnung ihrer Allgemeinbildung, zur körperlichen Erziehung und gesellschaftlicher Bildung.
§13 Alle Mitglieder sind durch brüderliche "Lebensfreundschaft" verbunden. Die Lebensfreundschaft bildet auch die Grundlage des Philisteriums. Ein äußerliches Zeichen dieser bundesbrüderlichen Freundschaft ist das vertrauliche Du unter den Mitgliedern. Die Pflege des studentischen Brauchtums ist Pflicht jeden Mitglieds.
§14 Der Gründungstag Donaumarks ist der 15. Juni 1922.
§15 Zwecks einheitlicher Vertretung der Grundsätze und Interessen, der Wahrnehmung gemeinsamer Angelegenheiten gegenüber der Öffentlichkeit (weltlichen und geistlichen Behörden und Verbänden) gehört die Verbindung seit dem 9. September 1933 als Gründungsmitglied dem Mittelschüler-Kartell-Verband der katholischen farbentragenden Studentenkorporationen Österreichs (MKV) an.
